« zurück
Bernd Beckmann
Funktion:
Landtagskandidat
Alter:
51
Wahlkreis:
Wahlkreis 59/Unterweser

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde Hambergen und der Gemeinde Schwanewede!


Auf der Nominierungsveranstaltung der CDU-Verbände aus dem Wahlkreis 59 Unterweser am 30.01.2017 bin ich zum Direktkandidaten für diesen Wahlkreis, also auch für die Samtgemeinde Hambergen und die Gemeinde Schwanewede, gewählt worden. Über dieses Votum habe ich mich sehr gefreut und nehme diese große Herausforderung mit vollem Engagement an. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und mich Ihnen einmal näher vorstellen.

Zu meiner Person: Geboren wurde ich am 22.06.1968. Aufgewachsen bin ich in Köhlen (Stadt Geestland),  Nach meinem Realschulabschluß absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, woran sich der Besuch der Fachoberschule Wirtschaft in Bremerhaven anschloß. Meinen Wehrdienst leistete ich bei der Bundesmarine in List/Sylt und beim MFG3 in Nordholz ab. Daraufhin begann ich das Studium der Betriebswirtschaftslehre in Lüneburg. Nach dem Erwerb des BWL-Diploms 1994 folgten Tätigkeiten in Unternehmen aus der Fischwirtschaft und dem Elektro-Anlagenbau in Bremerhaven; jeweils in verantwortlicher Position im kaufmännischen Bereich.

Neben meiner Berufstätigkeit absolvierte ich die Ausbildung zum Landwirt, weil sich immer deutlicher abzeichnete, daß meine Frau Cora, geb. von Glahn, und ich den landwirtschaftlichen Betrieb meiner Schwiegereltern in unserem Heimatort Wollingst weiterführen wollten. So war es nur folgerichtig, 2002 den Beruf des Landwirts zu ergreifen und unseren Betrieb in Wollingst zu übernehmen. Hier lebe ich jetzt mit meiner Frau, unseren 3 Söhnen und meinen Schwiegereltern und führe unseren landwirtschaftlichen Familienbetrieb.

Ergänzend zu diesen unterschiedlichen beruflichen Stationen, habe ich mich stets ehrenamtlich für meine Mitmenschen im ländlichen Raum engagiert. Dies sowohl auf der vorpolitischen, aber seit über 10 Jahren auch auf der politischen Ebene.

So bin ich seit 2002 Vorsitzender des Schützenvereins Wollingst e.V..Von 2008-2013 war ich Vorsitzender des Schulelternrates der Waldschule Hagen/Beverstedt. Seit November 2011 übe ich das Amt des Ortsvorstehers in meinem Heimatort Wollingst aus. Als Schöffe am Landgericht Stade beteilige ich mich an der Rechtsprechung in Jugendstrafverfahren.

Der CDU gehöre ich seit über 20 Jahren an und bin seit 2006 Mitglied des Samtgemeinde- bzw. Gemeinderates Beverstedt. Ich übe seit November 2016 den Vorsitz der CDU-Fraktion und der CDU/FDP-Gruppe im Beverstedter Gemeinderat aus und war in der vorherigen Wahlperiode als stv. Fraktionsvorsitzender aktiv. Im Rat engagiere ich mich im  Finanzausschuß und im Verwaltungsausschuß. In der vergangenen Wahlperiode  habe ich die CDU-Positionen im Kindertagesstätten- und im Schulausschuss vertreten.

Seit November des letzten Jahres gehöre ich dem Kreistag an. Dort arbeite ich im Ausschuss für Soziales, Familie, Gesundheit und Gleichstellung und im Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz und Landwirtschaft mit.


In der Ausübung all dieser Ämter und Funktionen habe ich mich stets von meinem grundlegenden Interesse leiten lassen, einen Beitrag dafür zu leisten, daß die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im ländlichen Raum verbessert werden.

Mir ist es immer ein wichtiges Anliegen gewesen, etwas dafür zu tun, daß die Menschen auf dem Lande sich nicht „abgehängt“ fühlen. Weder gesellschaftlich, noch strukturell. Mein besonderes Augenmerk gilt deshalb allen Maßnahmen, die dienlich sind, unsere Dörfer attraktiv und lebenswert zu machen.

Wenn wir darüber reden, den ländlichen Raum stärken und weiterentwickeln zu wollen, dann geht das am Besten, indem man Defizite erkennt, benennt und dann mit Beharrlichkeit an deren Behebung arbeitet. Genau dafür stehe ich und das betrachte ich als meine Aufgabe.

So ist vor diesem Hintergrund zunächst das große Themenfeld der Infrastruktur in den Sucher zu nehmen. Wenn wir unsere ländlich geprägte Region stärken wollen und die Lebensqualität unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger erhöhen wollen, dann müssen wir ständig an Verbesserungen z. B. im ÖPNV arbeiten. Aber nicht nur das; wir werden weiter an der Optimierung der Breitbandversorgung arbeiten müssen. Hier gilt es, die letzten weißen Flecken auszustatten aber auch bereits an die nächste Stufe in der Netzinfrastruktur -Glasfaser bis ins Haus (FTTH) zu denken. Nicht zuletzt ist auch die Landespolitik gefragt, wenn es darum geht, entlang der Eisenbahnlinie Bremerhaven – Bremen höhenungleiche Querungen zu schaffen. Dies verbunden mit angemessenen Lärmschutzmaßnahmen trägt gleichermaßen zur Verbesserung der Lebens- und Verkehrssituation im Wahlkreis Unterweser bei.

Ein weiteres Thema liegt mir ganz besonders am Herzen. Die Frage des Umgangs mit dem Wolf.

Wir brauchen dringend eine klare Strategie, wie die Population so eingeschränkt werden kann, daß Beeinträchtigungen für die Menschen auf dem Lande, und damit meine ich nicht nur die Weidetierhalter, ausgeschlossen werden können. Es kann nicht sein, daß der Elbe-Weser-Raum als Freilandlabor für die Wiederansiedlung von Großraubtieren mißbraucht wird und die Wolfsberater nur noch vor der Aufgabe stehen, Strichlisten über immer neue Nutztierrisse zu führen. Ich gehe davon aus, daß unter einem Grün geführten Umweltministerium eine Einschränkung der Wolfspopulation nicht zu erwarten ist. Deshalb muß sich das bei der nächsten Landtagswahl ändern. Diese Problematik muß in Hannover in aller Deutlichkeit artikuliert werden und dazu bin ich gerne bereit.

Darüber hinaus bereitet mir ein weiteres bisher Grün geführtes Ministerium zunehmend Kopfzerbrechen. Das Landwirtschaftsminnisterium. Minister Meyer ist es in seiner Amtszeit  nicht gelungen in einen vernünftigen Dialog mit dem Berufsstand zu treten. Im Gegenteil, offensichtlich werden die Gräben eher noch tiefer. Das zeigt sich für mich darin, daß im Zuge der Veränderungen im Düngerecht mal eben schnell eine neue Dünge-Überwachungsbehörde geschaffen wurde, die kein Mensch braucht. Die Fachkompetenz hält die Landwirtschaftskammer vor und deshalb kann ich den Sinn einer weiteren Agrarkontrollbehörde einfach nicht erkennen.

Zur Lebensqualität im ländlichen Raum gehört aber auch, daß man das Gefühl hat in einem sicheren Umfeld leben zu können. Das man sichergehen kann, von Menschen umgeben zu sein, die aufeinander acht geben und sich wohlgesonnen sind. Die zunehmende Zahl der Wohnungseinbrüche gerade auf dem Lande bewirkt jedoch genau das Gegenteil. Hier gilt es unbedingt gegenzusteuern. Durch eine Erhöhung der Polizeipräsenz ebenso wie durch eine bessere personelle und technische Ausstattung aller an der Kriminalitätsbekämpfung beteiligten Behörden. Ermittlungsarbeit muß einfacher, Verfahren müssen schneller werden.

In jeder Kommune des Wahlkreises Unterweser gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte, die alle eines zum Ziel haben: Die Attraktivität unserer Heimat als eine Region, in der es sich lohnt zu leben und zu arbeiten aufrecht zu erhalten. Diesen Aufgaben will ich mich mit aller Kraft widmen, zum Wohle der Menschen im Wahlkreis Unterweser, in meiner Heimat. 

Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, Ihnen einen Eindruck von mir zu vermitteln. Davon, wer ich bin und was mich antreibt als selbstständiger Landwirt mit solider kaufmännischer Ausbildung ihr Landtagsabgeordneter zu werden. Ich freue mich auf viele interessante Begegnungen und Gespräche, Anregungen und Ideen. Ich freue mich auf einen spannenden Wahlkampf mit der Unterstützung der Christdemokraten aus Hambergen und Schwanewede.

Wir sehen uns!

Ihr Bernd Beckmann


Kontakt
Bernd Beckmann
Osterndorfer Str. 11
27616 Beverstedt
Nach oben